Brahms-Tage Endenich
Julian Freibott
Julian Freibott Julian Freibott, geboren 1990 in Ebern, erzielte während seiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen zwei Mal einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg schloss er 2013 mit Diplom ab, anschließend studierte er im Master bei Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Der Tenor zählt zu den vielseitigsten Sängern der neuen Liedgeneration. Im Opernfach debütierte er in der Titelpartie von Rossinis “Le comte Ory“, als Sam Kaplan in “Street Scene“ von Kurt Weill, als Oronte in “Alcina” von Händel und als Polidoro in Mozarts „La finta semplice“. Einige seiner jüngsten Rollen waren der Edelmann Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, der Geist Peter Quint in Brittens „The Turn of the Screw“ und Wenzel in Smetanas "Die Verkaufte Braut". Zu seinem Konzertrepertoire zählen neben den bekannten Oratorien von Haydn, Händel, Mendelssohn und Rossini unter anderem die Passionen von Bach und zahlreiche Mozart-Messen. Seine Liedarbeit vertiefte er in Meisterkursen mit Peter Schreier und Werner Güra sowie in Zusammenarbeit und Auftritten mit Gerold Huber, Christoph Berner, Reinild Mees, Trung Sam und Werner Dörmann. Schon während des Studiums sang er unter anderem an der Pocket-Opera Nürnberg und am Mainfrankentheater Würzburg, der Kammeroper München, trat in der Düsseldorfer Tonhalle, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Allerheiligen Hofkirche und dem Cuvilliés-Theater München auf und konzertierte mit Musikern der Bamberger Symphoniker, den Nürnberger Symphonikern, La Banda und dem Barockorchester Düsseldorf. Julian Freibott machte zuletzt als mehrmaliger Preisträger beim Richard Strauss Wettbewerb Salzburg und beim Jeunes Ambassadeurs Lyriques-Programm Montreal auf sich aufmerksam. Nach einigen Partien als Gast am Theater Erfurt gehört er ab kommender Spielzeit nun fest zum Ensemble der thüringischen Landeshauptstadt.
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© Brahms-Tage Endenich - James Maddox