Brahms-Tage Endenich
Graham Waterhouse
Graham Waterhouse Cellist und Komponist, stammt aus einer Londoner Musikerfamilie und lebt seit 1992 in München. Seine Ausbildung erhielt er an der Cambridge University, an der Folkwang Hochschule in Essen und der Hochschule für Musik Köln. Seine wesentlichen Lehrer für Cello waren Maria Kliegel, Young-Chang Cho und Eldaer Issakadze und für Komposition Hugh Wood and Robin Holloway. Besondere musikalische Anregungen empfing er von Sergiu Celibidache und Siegfried Palm, dem er seine "Three Pieces for Solo Cello" op. 28 widmete. Als Cellist musizierte er mit renommierten Klangkörpern und Interpreten zeitgenössischer Musik wie dem Ensemble Modern, der MusikFabrik NRW, dem Philharmonia Orchestra London, dem Schleswig-Holstein Festivalorchester unter Sergiu Celibidache sowie dem Ensemble Modern Orchester unter Pierre Boulez und war beteiligt an Uraufführungen von Komponisten wie Iannis Xenakis, Beat Furrer und Klaus A. Huber. Als Komponist wie auch als Cellist fühlt er sich am meisten zur Kammermusik hingezogen, weshalb er mehrere Ensembles und eine Reihe von Konzerten im Münchner Gasteig initiierte. Kompositionsaufträge erhielt er u.a. für die Münchener Biennale, die International Double Reed Society, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Schleswig-Holstein Musik Festival und die Park Lane Group, London. Eigene Werke interpretierte er bei Festivals in Deutschland, Holland, Polen, Mexico, USA und England (UK) auf und war Solist in seinem Cellokonzert op. 27 in Mexico City, Nizhnij Novgorod, Weimar, Baden-Baden, Idstein und Cambridge. Unter den CD-Veröffentlichungen sind insbesondere zwei Portraitalben mit Kammermusik (2001, Cybele) sowie Werke für Streichorchester und Bläserensemble (2004, Meridian) hervorzuheben. Künstlerresidenzen hatte er 2001 in Berlin, 2008 in Albertville/Frankreich und 2008 in Cambridge/UK inne.
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© Brahms-Tage Endenich - James Maddox