
Christian Götz entstammt einer Leipziger Musiker- und Pädagogenfamilie. Seit dem Alter von sechs Jahren erlernte er das Violinspiel bei Sieglinde Fenner an der Musikschule Leipzig, sowie bei Prof. Klaus Hertel (Hochschule für Musik und Theater Leipzig) und später beim vormaligen Primarius des „Leipziger Streichquartettes“ und stellv. 1. Konzertmeister des Gewandhaus-Orchesters Andreas Seidel. In dieser Zeit wurden mehrere Preise bei den Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“ errungen.
Im Jahr 2002 erfolgte der Wechsel zur Bratsche und ein Studium bei Prof. Dietmar Hallmann (HMT Leipzig) sowie Prof. Hartmut Rohde (UdK Berlin). Er war Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie“ und später der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Die Mitarbeit im Bachorchester des Gewandhauses zu Leipzig, unter anderem als Stimmführer und Solist, führte ihn beispielsweise nach Italien, Griechenland, Russland, Thailand, Korea und Japan.
Nach einem einjährigen Zeitvertrag bei der Dresdner Philharmonie ist er seit 2011 Solobratscher der Jenaer Philharmonie. Mit diesem Orchester brachte er Bartoks Bratschenkonzert und Berlioz‘ „Harold in Italien“ zur Aufführung. Kammermusikalische Präsenz zeigt er unter anderem als Mitglied des auf Neue Musik spezialisierten Ensembles „KlangEssenz“ und konzertiert regelmäßig in verschiedenen Ländern innerhalb und außerhalb Europas.
Mit dem Tauberquartett, welches sich aus Musikern der Jenaer Philharmonie zusammensetzt, widmet er sich neben der Konzerttätigkeit auch der Ausbildung künstlerischen Nachwuches, so etwa bei von Goethe-Institut, Deutscher Botschaft und der Stadt Jena organisierten Meisterkursen für junge Musiker in Nicaragua.
