Hier werden wir Sie z.B. über etwaige Programmänderungen informieren

Programmänderung

Zum 185. Geburtstag von Johannes Brahms

 

Liebe Freunde der Kammermusik,

in dieser 11. Ausgabe der Brahms-Tage finden wieder fünf Konzerte mit Brahms'scher Kammermusik in geballter Zeit um seinen Geburtstag statt. Es gibt hervorragende Gäste aus ganz Deutschland, wobei fünf der besten Orchester NRWs vertreten sind.
Wir blicken auf das Jahr 1918 zurück und spielen zwei Spätwerke von Debussy, der in diesem Jahr starb. Zwei höchst unterschiedliche, wichtige Komponisten wurden 1918 geboren: von Leonard Bernstein haben wir die großartig witzige Klarinettensonate im Programm; von Bernd Alois Zimmermann die Kleine Suite, ein Frühwerk für Violine und Klavier.

Mit Stammgästen gehen die Brahms-Tage los: Meine langjährige musikalische Partnerin
Ida Bieler findet Zeit, um zwischen Betreuung ihrer Klassen in Düsseldorf, Graz und North Carolina mit uns durch fünf Epochen Kammermusik zu reisen; Bruno Klepper aus dem WDR Sinfonieorchester stellt seinen warmen Klang und sein souveränes Musizieren in den Dienst der Meisterwerke von Mozart und Brahms.

Mit meinem pianistischen Vorbild und Freund Alfredo Perl führe ich unsere symphonische Reihe fort; der pastoralen Fröhlichkeit der 2. Symphonie stellen wir sprudelnd fröhliche Werke von Bach und Debussy voran.

Robert Oberaigner, Soloklarinettist der Staatskapelle Dresden, bringt uns ein moderiertes Konzert, in dem er seinen Interpretationen Gedanken zu drei Komponisten voranstellt. Dass Bernstein nicht nur ein bewundernswerter Brahms-Pianist war, sondern auch - mit Benny Goodman - die Uraufführung von Poulencs Klarinettensonate gespielt hat, weiß nicht jeder... Ergänzend spielen wir unsere eigenen Bearbeitungen von faszinierenden, in Deutschland selten gehörten Liedern Bernsteins und Poulencs sowie von späten Klavierstücken von Johannes Brahms.

Die Geigerin Anna Heygster, inzwischen Konzertmeisterin im Gürzenich-Orchester, gesellt sich wieder als Primaria zu meinen Kammermusikfreunden aus dem Ruhrgebiet. Mit Brahms' Streichquintett F-Dur schließen wir einem Zyklus ab: damit werden bei den Brahms-Tagen endlich alle seine Kammermusikwerke aufgeführt worden sein.
Neu bei den Brahms-Tagen sind Risto Rajakorpi, Solocellist der Dortmunder Philharmoniker, und Dennis Pientak, ein virtuoser Kontrabassist der noch in Düsseldorf studiert.

Julian Freibott, 2014 und 2017 noch als Student bei uns zu Gast, ist nun mit großen Rollen beim Theater in Erfurt engagiert. Als wir neulich Die schöne Müllerin aufführen durften, war ich erstaunt darüber, welche kraftvolle Aussage sich entwickelte, die noch viel größer war als die Summe der einzelnen Lieder. Das Werk muss eben live gehört werden! Als Schmankerl vor dem Brahms Horn-Trio servieren wir „Auf dem Strom“, eines von Schuberts außergewöhnlichen Liedern mit zwei Begleitinstrumenten, in dem das Horn sich in besonderer Weise mit der Tenorstimme vereint.

Ich hoffe, dass dieses recht bunte Programm Ihr Interesse weckt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr
James Maddox